„Der offene Dialog ist keine Frage der Technik,
sondern eine Frage der inneren Einstellung!“
(Alfred Herrhausen)
Was ist der Dialog-Ansatz?
Dialog ist „ein modernes, an David Bohm und Martin Buber angelehntes Kommunikationsverfahren“ (Martina Hartkemeyer) und „ein Ansatz zur Stärkung von Gruppenkompetenz und emotionaler Kompetenz.“ (Freeman Dhority). Der Dialog-Ansatz wurde im Rahmen des Dialogue Project des Massachusetts Institute of Technology M. I. T. Anfang der 90er Jahre erforscht und entwickelt.
Im Dialog wird eine Gesprächsform und Haltung erreicht, die es uns möglich macht, unsere Sichtweisen und Annahmen besser kennen zu lernen und eingefahrene Denkmuster zu verlassen. Der Dialog wird hier als eine Art Bedeutungsfluss verstanden
(griech. „dia“ = durch, „logos“ = Wort, Sinn, Bedeutung), im Unterschied zur Debatte/Diskussion, die eher dazu angelegt ist, eine Bedeutung über die andere dominieren zu lassen (nach Hartkemeyer, 2001).
Die Erfahrung zeigt: Dialog ist ein Raum, in dem wir lernen, kreativ und kollektiv zu denken und bewusst miteinander zu kommunizieren. Im Dialog können wir die Wurzeln unserer Annahmen und Bewertungen erkennen und es entsteht ein Labor für Veränderungs- und Entwicklungsprozesse. So fördert und ermöglicht Dialog den Brückenschlag zwischen getrennten Positionen.
Dialog-Facilitator
Menschen lernen im Dialog. Im Austausch wachsen neue Erkenntnisse und Veränderungs- und Entwicklungsprozesse werden möglich. Meine Aufgabe als Dialog-Faciliator (engl. facilitate = erleichtern) ist es, Raum für den Dialog zu schaffen und die Gesprächspartner bei der bewussten dialogischen Kommunikation zu unterstützen.
Workshops für kleine Gruppen
Workshops für große Gruppen





